Metropole-Paris
Opéra Garnier
Die “Opéra Garnier” ist neben der “Opéra Bastille” eines der zwei Opernhäuser in Paris und wurde durch den jungen -damals noch fast unbekannten- Architekt und Baumeister Charles Garnier erbaut, der mit seinen Entwurf den Architektenwettbewerb gewann. Auftrag für den Bau erteilte Napoléon III., nachdem ein Attentat auf ihn während eines Besuch der Oper “Salle de la rue Lepeletier” im Jahre 1858. …
Die Freiheitsstatue
Im Hafen von New York steht die berühmte Freiheitsstatue, die in aller Welt bekannt ist. Entworfen wurde diese kolossale Statue von dem französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi, der dieses Projekt der Idee des Politikers Édouard René Lefebvre de Laboulaye, einem Republikaner, verdankte. …
Hôtel de Ville

Das “Hôtel de Ville” (dt. Rathaus) befindet vor dem “Place de Grève”, im 4. Arrondissement an der Rue de Rivoli. Der Platz “Place de Grève” (dt. Sanduferplatz) war im Mittelalter der wichtigste Umschlaghafen in Paris, allerdings bekam sein Name durch die vielen Streiks der unzufriedenen Hafenarbeiter auch den Beinamen “Streikplatz”. Des Weiteren erlangte der “Place de Grève” aufgrund der vielen öffentlichen Hinrichtungen, des Galgen und des Prangers, ebenso wie des Richtbocks, sowie in der Zeit der Revolution die Guillotine, eine gewisse Berühmtheit. Im Jahre 1803 wurde der “Streikplatz” in “Place de l’Hôtel-de-Ville” (dt.: Rathausplatz) umgetauft. …
Disneyland Resort Paris
32 km östlich von Paris findet man, verteilt auf 1.943 Hektar, seine Lieblinge: Ob Chip und Chap, Winnie Poo und seine Freunde, Schneewittchen, die böse Königin, Belle, oder Micky Maus und alle seine Freunde. Im “Disneyland Resort Paris” (bis 1994 “Euro Disney Resort”), welches im Jahre 1992 eröffnet wurde, erwarten einen jede Menge Überraschungen, wilde Abenteuer und viel Faszinierendes, das nicht nur Kinderaugen strahlen lässt. …
Paris im zentralistischen Staat

Der Begriff “Zentralismus” lässt sich auf verschiedene Bereiche anwenden, doch der Grundgedanke bezeichnet eine zentral organisierte Raumordnung. Wenn man vom zentralistischen System spricht, so wird meist Frankreich als Paradebeispiel herangezogen, da sich die Wurzeln des zentralistischen Gedankenguts und dessen Prinzipien weit in die Geschichte Frankreichs über das “Ancien Regime” über die “Französische Revolution” und über die “Restauration” bis heute verfolgen lassen. …
Sacré-Coer de Montmartre
Die “Sacré-Coer de Montmartre ” oder auch “Basilika Sacré-Coer” genannt, wurde erst nach 39 Jahren im Jahre 1914 fertiggestellt, jedoch erst nach Ende des Ersten Weltkriegs, 1919, geweiht. Begonnen wurde dieses kolossale Projekt auf Wunsch der französischen Bevölkerung einige Jahre vor Baubeginn (1875), da Frankreich im deutsch-französischen Krieg 1870/1871 den Deutschen unterlegen war, was dazu führte, dass die Franzosen einige Demütigungen und Provokationen durch die Deutschen hinnehmen mussten. Getragen wurde …
Katakomben von Paris
Für die im 18. Jahrhundert gebauten Kirchen, Häuser und Paläste wurde Kalkstein gebraucht, den man auch heute noch an den Fassaden finden kann und der den typischen Charme deren ausmacht. Der Kalkstein selbst befand sich unter Paris selbst, sodass dort, in dreißig Meter Tiefe, unterirdischen Gänge angelegt wurden, die heutigen Katakomben, um dort das Kalkstein …
Romantisches Wochenende

aris – auch bekannt als die Stadt der Liebe, ist zweifelsohne die perfekte Destination für einen romantischen Urlaub zu zweit. Egal ob bereits lange verheiratet oder frisch verliebt, romantische Zweisamkeit bei einem Essen in einem der wunderschönen Lokale in Montmatre oder einem Spaziergang entlang der Seine – Paris ist das ganze Jahr über die perfekte Destination. Dazu gehört natürlich auch ein schönes Zimmer in einem der zahlreichen schnuckeligen, kleinen Hotels der Stadt, zum Beispiel am Rive Gauche. …
Französisch sprechen

Paris – Stadt der Liebe, Hauptstadt Frankreichs und beliebtes Reiseziel für zahlreiche Touristen und Städtereisende im Sommer sowie im Winter. Kein Wunder, denn die französische Hauptstadt bezaubert mit einer Vielzahl sehenswerter Bauwerke, Plätze und Parks. Nicht weniger als etwa 160 Museen, rund 200 Kunstgalerien, circa 100 Theater und über 650 Kinos sorgen für Unterhaltung und Kunstgenuss – Konzerte, Ausstellungen, Musik- und Filmfestivals – Paris ist eine Stadt, in die man immer wieder zurückkehren und in der man immer wieder Neues entdecken kann. …
Place de la Concorde

Die Gegend rund um den Louvre ist praktisch auf jedem Quadratzentimeter angefüllt mit heroischer französischer Geschichte. Gerade die Strecke zwischen dem ehemaligen Königspalast und der Place de la Concorde begegnet man auf jedem Schritt einem der vielen historischen Ereignisse, denen in Paris überall Denkmäler gesetzt wurden. Direkt vor dem Louvre erstreckt sich der riesige Jardin des Tuileries, ein ursprünglich nach italienischem Vorbild errichteter Renaissancegarten, der von dem berühmten Gartenbauer André Le Nôtre zu einem …
Louvre

Im Palais du Louvre, das für Jahrhunderte der einstige Sitz der französischen Könige darstellte, befindet sich heute wohl eines der bedeutendsten Museen der Welt. Die Geschichte des Louvre geht bis ins Mittelalter zu König Philippe-Auguste zurück, der das Gebäude um 1190 als Schutzburg errichten ließ. In der folgenden Zeit mehrmals umgebaut und erweitert, erhielt der Louvre als jüngstes Beiwerk 1989 die gewaltige Glaspyramide in der Cour Napoléon, die als Eingangsbereich und Zugang zu allen Flügeln und Abteilungen dient. …
Versailles

Es ist das Symbol des Absolutismus schlechthin – das Schloss und die Gärten von Versailles gelten als Inbegriff der Blütezeit französischer Macht und Kunst. Obwohl das Schloss von Versailles heute beinahe leer ist – Mobiliar und Kunstgegenstände wurden während der Französischen Revolution vom Volk requiriert – erlebt man bei einer Führung durch die Prachträume den einstigen Ruhm und Glanz dieser als Goldenes Zeitalter bezeichneten Epoche. …
Quartier Latin

Oftmals wird der Name des Quartier Latin auf seine Amphitheater und Thermen aus der Römerzeit zurückgeführt, doch das Viertel wurde nach dem Latein, das einst an der mittelalterlichen Universität gelehrt wurde, benannt. Hier trifft sich die Jugend aus aller Welt – hier sind auch Frankreichs berühmten Elitehochschulen beheimatet. Auch die älteste Universität des Landes, die 1253 gegründete Sorbonne konnte sich durch die verschiedenen Revolutionen hindurch behaupten, davon sei nicht zuletzt an …
Pantheon

Die auf dem Hügel Sainte-Geneviève errichtete ehemalige Kirche dient seit langer Zeit nur noch Frankreichs nationalem Totenkult. Hier befinden sich die Grabstätten vieler berühmter Franzosen, die aufgrund ihrer Leistungen in Wissenschaft und Kunst einen letzten Ehrenplatz in dieser prächtigen Ruhmeshalle verdient haben. …
Montparnasse

In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war der Montparnasse das Zentrum für Literatur und bildender Kunst. Auch Philosophen und Existenzialisten zog es hierher, nachdem dieses Viertel den Montmartre in seinem Rang als Künstlerkolonie abgelöst …
Montmartre

Den Montmartre verbindet man mit Straßenmalern, Cancan, Toulouse-Lautrec, Moulin Rouge und Künstlercafés. Was früher das Künstler- und Bohèmeviertel von Paris schlechthin war, ist an manchen Stellen zum schnöden Amüsier- und Rotlichtbezirk verkommen. Doch der Hügel über Paris hat seine attraktiven Seiten, man muss sie nur finden.
Metro

Pünktlich zur Weltausstellung 1900 wurde die erste Métro-Linie eingeweiht, sie verlief zwischen Porte Maillot und Vincennes und zog Bewunderer und Skeptiker zugleich an. Nur etwa 10 Jahre später konnte man stolze 70 Kilometer Betriebsstrecke vorweisen und 1934 wurden die gesamten Vororte von Paris an das Streckennetz angeschlossen.
Les Halles

Früher wurden hier die gesamten Nahrungsmittel der Hauptstadt umgeschlagen und verteilt – das Hallenviertel, das auch der Bauch von Paris genannt wurde, bot alles, was das Feinschmeckerherz und der bescheidene Gaumen begehrten. Schon im Mittelalter waren die um 1183 errichteten Hallen das Zentrum des Rive droite; hier brodelte Tag und Nacht
Jardin du Luxembourg

Die grüne Oase ist einer der schönsten und beliebtesten Pariser Parks; hierher kommen die Studenten vom Quartier Latin ebenso gern wie spielende Kinder und alte Menschen auf ihrem täglichen Spaziergang. Der Jardin du Luxembourg ist nach den Tuilerien der berühmteste Park dieser Stadt. Während der mittlere Teil des Jardin …
Jardin des Plantes

In einem der ruhigsten Viertel von Paris wurde im 17. Jahrhundert auf Anweisung Ludwigs XIII. ein königlicher Garten mit Heilkräutern angelegt, der bereits 1640 für die Öffentlichkeit freigegeben wurde, was zu damaliger Zeit eine kleine Sensation darstellte. Ruhig ist auch die Stimmung in diesem wunderschönen …
Ile St-Louis

Über die Fußgängerbrücke Pont St-Louis gelangt man auf die kleinere der beiden Seine-Inseln im Zentrum der Metropole. Ihren Namen erhielt die ruhige und beschauliche Insel von König Ludwig dem Heiligen, der 1290 auf einem Kreuzzug vor Tunis starb. Bis 1614 existierten an dieser Stelle zwei unbebaute Inseln, die Île aux Vaches (Kuhinsel), die aus morastigem Weideland bestand und die Île Notre-Dame. Auf Anordnung von Kardinal Richelieu wurden die beiden Inseln durch Erdaufschüttungen miteinander verbunden und von Adligen und reichen Bürgern mit vornehmen und luxuriösen Stadtpalästen bebaut. …
Ile de la Cité

Die Île de la Cité ist sowohl das historische als auch das geographische Zentrum der Stadt. Hier siedelten sich die Kelten an, später errichteten die Römer die Stadt Lutetia, die zumindest den Lesern von “Asterix” ein Begriff sein dürfte. Neben der Kathedrale Notre-Dame, der ehemaligen königlichen Residenz und dem Justizpalast befinden …
Geschichte

Aller Anfang ist schwer – dieses Motto gilt für jede Weltstadt, die sich aus ihren bescheidenen Gründerzeiten mehr oder weniger rasant entwickelte. Auch Paris betrat als kleines, von Überschwemmungen heimgesuchtes Fischerdorf die Bühne der Geschichte. Aus der auf der Île de la Cité gelegenen Siedlung der Parisi, die …
Feste und Festivals

Die französische Hauptstadt bietet neben im Laufe der Jahrhunderte entstandenen Sehenswürdigkeiten auch viele moderne Feste und Festivals, die stets ein großes Publikum anziehen und oftmals lange im Voraus ausverkauft sind. Im März findet das Festival du Film des Femmes im Pariser Vorort Créteil statt, das längst seinen Platz unter den namhaften französischen Filmfestivals gefunden hat. Hier werden Filme präsentiert, die von mit und für Frauen gemacht wurden. …
Eiffelturm

Zur Silhouette von Paris gehört der Eiffelturm ebenso, wie das Empire State Building zu New York. Das knapp 307 Meter hohe Ungetüm aus 15.000 Stahlteilen wurde zur Weltausstellung 1889 gegen den massiven Widerstand der Pariser Bevölkerung auf dem damals noch vor der Stadt gelegenen Marsfeld errichtet. Seinem Erbauer Alexandre Gustave Eiffel gelang mit der kühnen Stahlkonstruktion ein für damalige Zeiten gewagtes Meisterwerk. Dabei war der luftige Turm nur als Provisorium geplant, das lediglich …
Centre Pompidou

Das Centre Pompidou ist das bekannteste und wohl auch umstrittenste Kulturhaus in Paris. Beim ersten Betrachten wähnt man sich vor einem Industrierohbau, dessen Versorgungsleitungen, Rohre, Rolltreppen, Lifte und Stützen noch von außen sichtbar sind. 1977 eröffnet, bot das Kulturzentrum beinahe unerschöpflichen Gesprächsstoff für Kritiker und Bewunderer dieses als überdimensionierte Werkstatt angelegten Kunstbetriebs. Benannt wurde das Zentrum nach dem französischen …
Cafes

Was wäre Paris ohne seine Cafés – kaum vorstellbar. Hierher kommen die Pariser auf einen kurzen Espresso, einen Apéro oder einen Plausch mit Freunden. Ein Großteil des Lebens spielt sich sogar in den Cafés ab, ganz selbstverständlich übrigens. Ein Cafébesuch in Paris ist mehr als nur eine kurze Ruhepause, in der man sich etwas Gutes gönnt. Er gehört zum Savoir-Vivre einfach dazu. …
Boulevards

Am deutlichsten erkennt man es auf einem Stadtplan von Paris: die Stadt wuchs von der Mitte heraus und vergrößerte sich stets ringförmig in alle Richtungen. Dieser Expansionsdrang der Metropole wurde stets von einem um die Stadt herum verlaufenden Boulevardring begrenzt, der das Wachstum von Paris wie Jahresringe eines Baumes kennzeichnet. Insgesamt können die breiten Prachtstraßen in drei Ringe aufgeteilt werden: der erste Ring verläuft auf der im 14. Jahrhundert erbauten Stadtmauer …
Bois de Boulogne

Zwischen den westlichen Vororten der Hauptstadt und der Seine bietet der 865 Hektar große Bois de Boulogne den Parisern genügend Platz zum Joggen, Bummeln, Picknicken und Nichtstun. Am Rande des Parks liegen die beiden eleganten Pferderennbahnen Longchamps und Auteuil sowie das womöglich größte Kongreßzentrum der Welt. …
Marché aux Puces de Saint-Ouen

Zwischender Porte de Clignancourt und der Porte de Saint-Ouen liegt ein wahres Paradies für Schatzsucher, Sammler und Schnäppchenjäger: der Marché aux Puces de Saint-Ouen bietet auf insgesamt 15 Kilometer Länge (!) alles was das Herz begehrt. Wenn man dieses Eldorado des “bric-à-brac”, wie Trödel in Frankreich liebevoll genannt wird, von der Métro aus erreicht, ist man zuerst ein wenig enttäuscht. Man erblickt Verkaufsstände in langen Reihen, die wenig malerisch mit Pepe Jeans vollgepackt sind. …
Mode und Designer

Die Mode wurde zwar nicht hier erfunden, doch Paris ist unumstritten die Modehauptstadt weltweit. Dabei sind es nicht nur die großen französischen Couturiers, die in Frankreichs Hauptstadt von sich reden machen, auch Japaner wie Kenzo und Issey Miyake und die belgischen Designer Ann Demeulemeester und Dries van Noten führen Jahr für Jahr ihre neue Kreationen auf den berühmten Modenschauen vor.
Disneyland

Ob Disneyland Resort Paris nur ein riesiger Vergnügungspark ist, durch den tagtäglich gewaltige Menschenmengen geschleust werden, oder ob es sich hierbei um ein Stück amerikanisches Kulturgut handelt, muss jeder Besucher für sich selbst entscheiden. Eines ist jedoch sicher – der Wunsch, dem Alltag für einige Stunden zu entfliehen, ist in der Alten Welt ebenso stark ausgeprägt wie in den Vereinigten Staaten von Amerika.