Sehenswürdigkeiten
Opéra Garnier
Die “Opéra Garnier” ist neben der “Opéra Bastille” eines der zwei Opernhäuser in Paris und wurde durch den jungen -damals noch fast unbekannten- Architekt und Baumeister Charles Garnier erbaut, der mit seinen Entwurf den Architektenwettbewerb gewann. Auftrag für den Bau erteilte Napoléon III., nachdem ein Attentat auf ihn während eines Besuch der Oper “Salle de la rue Lepeletier” im Jahre 1858. …
Sacré-Coer de Montmartre
Die “Sacré-Coer de Montmartre ” oder auch “Basilika Sacré-Coer” genannt, wurde erst nach 39 Jahren im Jahre 1914 fertiggestellt, jedoch erst nach Ende des Ersten Weltkriegs, 1919, geweiht. Begonnen wurde dieses kolossale Projekt auf Wunsch der französischen Bevölkerung einige Jahre vor Baubeginn (1875), da Frankreich im deutsch-französischen Krieg 1870/1871 den Deutschen unterlegen war, was dazu führte, dass die Franzosen einige Demütigungen und Provokationen durch die Deutschen hinnehmen mussten. Getragen wurde …
Katakomben von Paris
Für die im 18. Jahrhundert gebauten Kirchen, Häuser und Paläste wurde Kalkstein gebraucht, den man auch heute noch an den Fassaden finden kann und der den typischen Charme deren ausmacht. Der Kalkstein selbst befand sich unter Paris selbst, sodass dort, in dreißig Meter Tiefe, unterirdischen Gänge angelegt wurden, die heutigen Katakomben, um dort das Kalkstein …
Place de la Concorde

Die Gegend rund um den Louvre ist praktisch auf jedem Quadratzentimeter angefüllt mit heroischer französischer Geschichte. Gerade die Strecke zwischen dem ehemaligen Königspalast und der Place de la Concorde begegnet man auf jedem Schritt einem der vielen historischen Ereignisse, denen in Paris überall Denkmäler gesetzt wurden. Direkt vor dem Louvre erstreckt sich der riesige Jardin des Tuileries, ein ursprünglich nach italienischem Vorbild errichteter Renaissancegarten, der von dem berühmten Gartenbauer André Le Nôtre zu einem …
Louvre

Im Palais du Louvre, das für Jahrhunderte der einstige Sitz der französischen Könige darstellte, befindet sich heute wohl eines der bedeutendsten Museen der Welt. Die Geschichte des Louvre geht bis ins Mittelalter zu König Philippe-Auguste zurück, der das Gebäude um 1190 als Schutzburg errichten ließ. In der folgenden Zeit mehrmals umgebaut und erweitert, erhielt der Louvre als jüngstes Beiwerk 1989 die gewaltige Glaspyramide in der Cour Napoléon, die als Eingangsbereich und Zugang zu allen Flügeln und Abteilungen dient. …
Versailles

Es ist das Symbol des Absolutismus schlechthin – das Schloss und die Gärten von Versailles gelten als Inbegriff der Blütezeit französischer Macht und Kunst. Obwohl das Schloss von Versailles heute beinahe leer ist – Mobiliar und Kunstgegenstände wurden während der Französischen Revolution vom Volk requiriert – erlebt man bei einer Führung durch die Prachträume den einstigen Ruhm und Glanz dieser als Goldenes Zeitalter bezeichneten Epoche. …
Pantheon

Die auf dem Hügel Sainte-Geneviève errichtete ehemalige Kirche dient seit langer Zeit nur noch Frankreichs nationalem Totenkult. Hier befinden sich die Grabstätten vieler berühmter Franzosen, die aufgrund ihrer Leistungen in Wissenschaft und Kunst einen letzten Ehrenplatz in dieser prächtigen Ruhmeshalle verdient haben. …
Musée Rodin

Auguste Rodin war ein Pariser mit Leib und Seele. 1840 im fünften Arrondissement geboren, besuchte er die Kunstgewerbeschule “Ecole impériale spéciale de dessin et de mathématiques”. Nachdem seine Versuche, in die Pariser Kunstakademie aufgenommen zu werden, erfolglos blieben, arbeitete Rodin als Gipser bei einem Dekorationsunternehmen. Sein Erfolg ermöglichte ihm eine Studienreise nach Italien, wo er sich von den Meisterwerken Michelangelos inspirieren ließ. Rodin bekam Aufträge für Statuen, ….
Eiffelturm

Zur Silhouette von Paris gehört der Eiffelturm ebenso, wie das Empire State Building zu New York. Das knapp 307 Meter hohe Ungetüm aus 15.000 Stahlteilen wurde zur Weltausstellung 1889 gegen den massiven Widerstand der Pariser Bevölkerung auf dem damals noch vor der Stadt gelegenen Marsfeld errichtet. Seinem Erbauer Alexandre Gustave Eiffel gelang mit der kühnen Stahlkonstruktion ein für damalige Zeiten gewagtes Meisterwerk. Dabei war der luftige Turm nur als Provisorium geplant, das lediglich …
Centre Pompidou

Das Centre Pompidou ist das bekannteste und wohl auch umstrittenste Kulturhaus in Paris. Beim ersten Betrachten wähnt man sich vor einem Industrierohbau, dessen Versorgungsleitungen, Rohre, Rolltreppen, Lifte und Stützen noch von außen sichtbar sind. 1977 eröffnet, bot das Kulturzentrum beinahe unerschöpflichen Gesprächsstoff für Kritiker und Bewunderer dieses als überdimensionierte Werkstatt angelegten Kunstbetriebs. Benannt wurde das Zentrum nach dem französischen …
Bastille

Hier nahm die Französische Revolution ihren Anfang, als das aufgebrachte Volk am 14. Juli 1789 die Bastille stürmte. Wer nach Ruinen und eindrucksvollen Überresten des ehemaligen berüchtigten Pariser Gefängnisses sucht, wird leider enttäuscht. Schon kurze Zeit nach der Erstürmung des Staatsgefängnisses, das die Gefangenen selten lebendig verlassen konnten, wurde das verhasste Gebäude abgetragen. Die Brücke an der Place de la Concorde wurde teilweise aus den Quadersteinen dieser Festung errichtet. Immerhin …
Arc de Triomphe

Der Bau des mächtigen Triumphbogens auf der Place de l’Etoile wurde 1806 nach der “Dreikaiserschlacht” von Austerlitz von Napoleon angeordnet. Der Kaiser wollte seiner siegreichen Grande Armée ein beeindruckendes Denkmal setzen, das jeden Betrachter in Erfurcht und Bewunderung versetzen sollte. Doch erst Louis-Philippe ließ den Bau, der zur Regentschaft Napoleons nicht über das Fundament hinauskam, fertig stellen. Eine Genugtuung wurde dem Initiator des Arc de Triomphe, …
Friedhof Père Lachaise

Er hat eher den Anschein eines Parks als eines Friedhofs – der Cimetière Père Lachaise ist Grab- und Kultstätte zugleich. Der auf hügeligem Gelände im Nordosten von Paris gelegene “Prominentenfriedhof” ähnelt einer kleinen Stadt mit seinen Mausoleen und häuserartigen Gräbern, seinen mit Kopfsteinpflaster angelegten Wegen und den schattigen, mit Bänken ausgestatteten Alleen. Man könnte ihn als ein Biotop bezeichnen oder eine dem lauten Alltag entrückte Welt für sich. …
Notre Dame

Sie gehört zu den beeindruckendsten gotischen Kathedralen Frankreichs: Notre-Dame ist eine gelungene Kombination aller Stilelemente, die die Baukunst der Gotik aufzuweisen hatte. Als Vorbilder dienten die Kathedralen von Reims, Chartres und Amiens, die zwar erst weit nach dem Baubeginn von Notre-Dame errichtet wurden, deren Architektur jedoch teilweise in die über 150 Jahre dauernde Bauzeit der Pariser Kirche übernommen wurde. Von der Grundsteinlegung 1163 unter Ludwig IX., …
Musee de Cluny

Das Musée de Cluny, dessen offizielle Bezeichnung “Museum mittelalterlicher Kunst und Kultur” lautet, beherbergt eine beeindruckende Sammlung mittelalterlicher Kunstgegenstände. Der ehemalige Stadtpalast der Äbte von Cluny, ein dreiflügeliger Gebäudetrakt, der zur Straße hin durch eine Mauer abgeschlossen ist, steht auf dem Gelände einer römischen Thermenanlage. Die burgundische Benediktiner-Abtei Cluny errichtete Anfang des 14. Jahrhunderts eine Dependance …