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Sacré-Coer de Montmartre
Die “Sacré-Coer de Montmartre ” oder auch “Basilika Sacré-Coer” genannt, wurde erst nach 39 Jahren im Jahre 1914 fertiggestellt, jedoch erst nach Ende des Ersten Weltkriegs, 1919, geweiht. Begonnen wurde dieses kolossale Projekt auf Wunsch der französischen Bevölkerung einige Jahre vor Baubeginn (1875), da Frankreich im deutsch-französischen Krieg 1870/1871 den Deutschen unterlegen war, was dazu führte, dass die Franzosen einige Demütigungen und Provokationen durch die Deutschen hinnehmen mussten. Getragen wurde …
Louvre

Im Palais du Louvre, das für Jahrhunderte der einstige Sitz der französischen Könige darstellte, befindet sich heute wohl eines der bedeutendsten Museen der Welt. Die Geschichte des Louvre geht bis ins Mittelalter zu König Philippe-Auguste zurück, der das Gebäude um 1190 als Schutzburg errichten ließ. In der folgenden Zeit mehrmals umgebaut und erweitert, erhielt der Louvre als jüngstes Beiwerk 1989 die gewaltige Glaspyramide in der Cour Napoléon, die als Eingangsbereich und Zugang zu allen Flügeln und Abteilungen dient. …
Versailles

Es ist das Symbol des Absolutismus schlechthin – das Schloss und die Gärten von Versailles gelten als Inbegriff der Blütezeit französischer Macht und Kunst. Obwohl das Schloss von Versailles heute beinahe leer ist – Mobiliar und Kunstgegenstände wurden während der Französischen Revolution vom Volk requiriert – erlebt man bei einer Führung durch die Prachträume den einstigen Ruhm und Glanz dieser als Goldenes Zeitalter bezeichneten Epoche. …
Die Seine

Die Bedeutung der Seine für Paris zeigt sich bereits darin, dass die Stadt ein Schiff in ihrem Wappen trägt. Die Pariser lieben ihren Fluss – ob mit einer Schiffsfahrt oder einem Spaziergang an seinen Ufern, die Seine ist gleichbedeutend mit Erholung, Entspannung und tiefverwurzelter Lebensfreude. Dabei dient der Fluss auch heute noch profaneren Zwecken: zahlreiche Lastkähne ziehen die gemächliche Art des Gütertransports der Straße vor, unzählige “bateaux mouches”, die Ausflugsboote, die täglich viele Tausende Touristen befördern, beleben das träge dahinfließende Wasser der Seine. …
Place Vendôme

Eleganz und städtebauliches Können zeichnen den königlichen Platz von Paris aus – die Place Vendôme. Bereits 1698 vom Architekten Hardouin-Mansart entworfen, musste die klassizistische Platzanlage wegen Geldmangels noch einige Jahre auf ihre Ausführung warten. Die Geschlossenheit und Unversehrtheit der Freifläche und der umliegenden Gebäude mit ihren streng einheitlichen Fassaden machen den Reiz der Place Vendôme aus. Hier wurde der königliche Repräsentationswunsch mit bürgerlicher Zweckmäßigkeit harmonisch verbunden, was man auch im Zuge der diversen Renovierungsmaßnahmen nicht veränderte. ….
Montparnasse

In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war der Montparnasse das Zentrum für Literatur und bildender Kunst. Auch Philosophen und Existenzialisten zog es hierher, nachdem dieses Viertel den Montmartre in seinem Rang als Künstlerkolonie abgelöst …
Montmartre

Den Montmartre verbindet man mit Straßenmalern, Cancan, Toulouse-Lautrec, Moulin Rouge und Künstlercafés. Was früher das Künstler- und Bohèmeviertel von Paris schlechthin war, ist an manchen Stellen zum schnöden Amüsier- und Rotlichtbezirk verkommen. Doch der Hügel über Paris hat seine attraktiven Seiten, man muss sie nur finden.
Les Halles

Früher wurden hier die gesamten Nahrungsmittel der Hauptstadt umgeschlagen und verteilt – das Hallenviertel, das auch der Bauch von Paris genannt wurde, bot alles, was das Feinschmeckerherz und der bescheidene Gaumen begehrten. Schon im Mittelalter waren die um 1183 errichteten Hallen das Zentrum des Rive droite; hier brodelte Tag und Nacht
Eiffelturm

Zur Silhouette von Paris gehört der Eiffelturm ebenso, wie das Empire State Building zu New York. Das knapp 307 Meter hohe Ungetüm aus 15.000 Stahlteilen wurde zur Weltausstellung 1889 gegen den massiven Widerstand der Pariser Bevölkerung auf dem damals noch vor der Stadt gelegenen Marsfeld errichtet. Seinem Erbauer Alexandre Gustave Eiffel gelang mit der kühnen Stahlkonstruktion ein für damalige Zeiten gewagtes Meisterwerk. Dabei war der luftige Turm nur als Provisorium geplant, das lediglich …
Centre Pompidou

Das Centre Pompidou ist das bekannteste und wohl auch umstrittenste Kulturhaus in Paris. Beim ersten Betrachten wähnt man sich vor einem Industrierohbau, dessen Versorgungsleitungen, Rohre, Rolltreppen, Lifte und Stützen noch von außen sichtbar sind. 1977 eröffnet, bot das Kulturzentrum beinahe unerschöpflichen Gesprächsstoff für Kritiker und Bewunderer dieses als überdimensionierte Werkstatt angelegten Kunstbetriebs. Benannt wurde das Zentrum nach dem französischen …
Boulevards

Am deutlichsten erkennt man es auf einem Stadtplan von Paris: die Stadt wuchs von der Mitte heraus und vergrößerte sich stets ringförmig in alle Richtungen. Dieser Expansionsdrang der Metropole wurde stets von einem um die Stadt herum verlaufenden Boulevardring begrenzt, der das Wachstum von Paris wie Jahresringe eines Baumes kennzeichnet. Insgesamt können die breiten Prachtstraßen in drei Ringe aufgeteilt werden: der erste Ring verläuft auf der im 14. Jahrhundert erbauten Stadtmauer …
Bastille

Hier nahm die Französische Revolution ihren Anfang, als das aufgebrachte Volk am 14. Juli 1789 die Bastille stürmte. Wer nach Ruinen und eindrucksvollen Überresten des ehemaligen berüchtigten Pariser Gefängnisses sucht, wird leider enttäuscht. Schon kurze Zeit nach der Erstürmung des Staatsgefängnisses, das die Gefangenen selten lebendig verlassen konnten, wurde das verhasste Gebäude abgetragen. Die Brücke an der Place de la Concorde wurde teilweise aus den Quadersteinen dieser Festung errichtet. Immerhin …
Arc de Triomphe

Der Bau des mächtigen Triumphbogens auf der Place de l’Etoile wurde 1806 nach der “Dreikaiserschlacht” von Austerlitz von Napoleon angeordnet. Der Kaiser wollte seiner siegreichen Grande Armée ein beeindruckendes Denkmal setzen, das jeden Betrachter in Erfurcht und Bewunderung versetzen sollte. Doch erst Louis-Philippe ließ den Bau, der zur Regentschaft Napoleons nicht über das Fundament hinauskam, fertig stellen. Eine Genugtuung wurde dem Initiator des Arc de Triomphe, …
Notre Dame

Sie gehört zu den beeindruckendsten gotischen Kathedralen Frankreichs: Notre-Dame ist eine gelungene Kombination aller Stilelemente, die die Baukunst der Gotik aufzuweisen hatte. Als Vorbilder dienten die Kathedralen von Reims, Chartres und Amiens, die zwar erst weit nach dem Baubeginn von Notre-Dame errichtet wurden, deren Architektur jedoch teilweise in die über 150 Jahre dauernde Bauzeit der Pariser Kirche übernommen wurde. Von der Grundsteinlegung 1163 unter Ludwig IX., …