Jardin du Luxembourg

Die grüne Oase ist einer der schönsten und beliebtesten Pariser Parks; hierher kommen die Studenten vom Quartier Latin ebenso gern wie spielende Kinder und alte Menschen auf ihrem täglichen Spaziergang. Der Jardin du Luxembourg ist nach den Tuilerien der berühmteste Park dieser Stadt. Während der mittlere Teil des Jardin streng symmetrisch angelegt ist, überraschen die äußeren Bereiche mit verschlungenen Wegen und verträumten Ecken zwischen unregelmäßigen Baumgruppen, die den naturbelassenen englischen Gärten nachempfunden wurden.

Das Zentrum der vielbesuchten Grünanlage bildet ein achteckiger Teich, der stets von Spielzeugbooten befahren wird. Die geometrisch angelegten Terrassen werden ebenso wie die breiten Spazierwege von Statuen bedeutender Männer und Frauen aus Kunst und Politik gesäumt.

Neben einem Gartencafé, mehreren Tennisplätzen, einem Musikpavillon und einem Puppentheater befindet sich sogar eine Imkerei in den weitläufigen Parkanlagen. Pünktlich bei Einbruch der Dunkelheit ertönen die Signalpfeifen der Parkwächter, die hinter dem letzten Besucher die großen Tore für die Nacht verschließen.

Der Park wurde nach dem Palais du Luxembourg benannt, das Anfang des 17. Jahrhunderts für Maria von Medici, der Witwe Heinrichs IV. erbaut wurde. Heute ist das im Stil florentinischer Paläste errichtete Gebäude der Sitz des französischen Senats. Nach der Französischen Revolution wurde das Palais als Gefängnis genutzt und im Zweiten Weltkrieg zog das Hauptquartier der deutschen Luftwaffe in das ursprünglich königliche Gemäuer ein. Das Palais ist mit Ausnahme des Museums nur teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich.

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