Feste und Festivals
Die französische Hauptstadt bietet neben im Laufe der Jahrhunderte entstandenen Sehenswürdigkeiten auch viele moderne Feste und Festivals, die stets ein großes Publikum anziehen und oftmals lange im Voraus ausverkauft sind. Im März findet das Festival du Film des Femmes im Pariser Vorort Créteil statt, das längst seinen Platz unter den namhaften französischen Filmfestivals gefunden hat. Hier werden Filme präsentiert, die von mit und für Frauen gemacht wurden.
Am 21. Juni verwandelt sich ganz Paris in ein einziges großes Musiktheater: die Fête de la Musique bietet alles auf, was es an musikalischen Spielarten gibt. Klassik wechselt sich mit Pop, Folk und Jazz ab, ein paar Straßen weiter hört man Chansons, World Music und Rock – und das alles gratis! Überall wird Musik gemacht, auf Plätzen, Straßen und unter freiem Himmel kann jeder zeigen, was er musikalisch “drauf” hat.

Ein Wettkampf der völlig anderen Art findet Ende Juni am Hôtel de Ville statt; bei der “Course des Serveuses et des Garcons de Café” treten Kellner und Serviererinnen mit beladenen Tabletts und in voller Montur zu einem spektakulären Wettlauf an.
Eher traditionell verläuft am 14. Juli zum Nationalfeiertag die gewaltige Militärparade auf den Champs-Elysées. Bereits am Vorabend dieses Ereignisses wird auf vielen öffentlichen Plätzen getanzt und gefeiert.
Seit Oktober 2002 feiert Paris die “Nuit blanche”, in der während der ganzen Nacht viele kulturelle Einrichtungen vom Schwimmbad bis zum Eiffelturm für Besucher offen bleiben.
Während des Festivals d’Automne präsentiert sich die internationale Theater-, Tanz- und Musikszene in Paris. Vor allem Vertreter der Theaterwelt Nordamerikas und Westeuropas sind auf diesem Fest vertreten, während der Osten Europas noch stark in der Minderzahl verharrt.
Daneben gibt es Kunstmessen, den “Salon du Livre”, die Pariser Buchmesse und den größten Bauernhof der Welt, den “Salon de l’Agriculture”.